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11. November 2006

Ende der Browserhegemonie

online-logoVor allem in Deutschland sinkt derzeit der Marktanteil des Internet Explorer rapide: nach einer Statistik der Business Week liegt er derzeit nur noch bei ca. 65%. Vor allem Firefox scheint dem IE kontinuierlich Marktanteile abzujagen und erreicht in Deutschland mittlerweile fast 27%. Den Rest (etwa 8%) teilen sich die übrigen Browser wie Opera oder Safari. Eine sehr erfreuliche Tendenz in meinen Augen: jetzt kann es sich kein Webdesigner mehr leisten, ausschließlich für den IE zu arbeiten. (via biz4you)

Von Peter am 11.11 um 18:15 Uhr. Kategorie: HTML-CSS | Netzwelt | Mediengestaltung

Trackbacks

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Kommentare

  1. Kommentar von Heiko am 13. 11 um 10:11 Uhr:

    Leider ist die Tendenz bei Webdesignern ja eher die, das den 35% mehr Beachtung geschenkt wird als dem IE und dieser immer häufiger nur eingeschränkte Designs & Funktionalitäten bekommt, das seine Fähigkeit Standards zu unterstützen vor dem IE7, sehr gering war. Mal sehen, in wie fern sich das mit Ausbreitung des neuen Explorers verändert.

  2. Kommentar von Peter am 13. 11 um 10:43 Uhr:

    Hallo Heiko,
    den Eindruck hatte ich bisher nicht, eher im Gegenteil. Allerdings bin ich meist mit Safari oder Firefox unterwegs; insofern würden mir Seiten, die am IE nur eingeschränkt nutzbar sind, nur selten auffallen. Für die Geek-Seiten oder für Blogs könnte es aber zutreffen, so mancher hat da die Attitude “too cool for IE”. Für kommerzielle Seiten wohl eher nicht, ich zumindest muss nach wie vor vor allem für den IE arbeiten. Durch die geänderten Mehrheitsverhältnisse wird es jetzt leichter, den Kunden auch die Anpassung an andere Browser zu verargumentieren.

  3. Kommentar von Heiko am 13. 11 um 11:01 Uhr:

    Ich meinte damit auch hauptsächlich die Weblogs. Denn wenn man so auch mit Kundenanwendungen umgehen würde, dann hat man irgend etwas falsch verstanden ;o) Wie du aber selbst eingestehst, fällt einem so etwas seltener auf, da man eben eher mit den “webstandardfähigen” Browsern unterwegs ist. Eigentlich sollten aber nicht erst diese veränderten Mehrheitsverhältnisse ein Argument sein, denn jeder potentiell “ausgesperrte” User ist ein “potentieller Kunde” weniger, deshalb sind selbst 5% oder weniger zu berücksichtigen. Oft verstehen Kunden dieses Argument erst, wenn man Ihnen es als potentiellen Verlust an Kunden und Umsatz erklärt. Da “fühlen” sich dann diese 5% doch irgendwie anders an ;o)

  4. Kommentar von Hans am 22. 11 um 12:12 Uhr:

    Ich glaube man kann die Sache so und so betrachten. Die Seiten, die mittels Hacks aufwendig auch für den IE6 flott gemacht wurden, müssen jetzt größtenteils durch den neuen Browser umgeschrieben werden. Was mit denen, die kein XP und damit keinen IE7 haben werden? Teilweise schließen sich alte und neue Hacks gegenseitig aus, so dass hier viel Arbeit ansteht.
    Firefox, Opera und Safari setzen die W3Cs da immer noch um einiges besser um, so dass der Arebitsaufwand an sich erstmal niedriger ist.

    Ich frag mich, wie viele virtuelle Browsersysteme ein Webdesigner für die vielen IE-Versionen demnächst auf seiner Platte haben muss..

  5. Kommentar von Peter am 22. 11 um 12:44 Uhr:

    Deshalb enpfehlen die Entwickler von IE, nicht mit Hacks zu arbeiten sondern mit Conditional Comments. Scheinbar kann IE 7 mit sehr geringen Anpassungen Seiten jetzt so anzeigen wie die übrigen (standardkonformen) Browser. In dem Fall kann man mittels Conditional Comments wie bisher IE 5 und 6 versorgen. Bringt man IE 6 über die entsprechenden Header in den Strict-Mode, reichen auch für IE 6 einige wenige Ergänzungen, da er dann zumindest das Boxmodel korrekt interpretiert. Verschiedene Bugs wie der Guillotine-Bug treten ja in vielen Seiten nicht auf, da die Voraussetzungen (Link mit Hintergrundänderung im hver) gar nicht gegeben sind). Die Arbeit sollte also schon leichter werden.

  6. Kommentar von Marco am 20. 06 um 19:18 Uhr:

    Auch ich tendiere zu FireFox, muss aber die anderen Browser im Auge halten um meine Hobby-Websiten in allen Browser gleich aussehen zu lassen. Ich wünschte, dass die Browser sich einigen könnten damit nicht Lücken und Extras geschaffen werden müssen um das Design gleich aussehen zu lassen. Wie schon oben beschrieben, sind das meistens kleine Dinge, die aber viel Zeit in Anspruch nehmen - Zeit die wir für mehr kreative Gestaltung nehmen sollten.
    Grüße - Marco

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