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Vielfach wird für die Kontrolle und Freigabe von Druck-PDFs anstatt Acrobat der Acrobat Reader beziehungsweise Adobe Reader verwendet. Das führt immer wieder zu Problemen, da zum Beispiel Überdruckenfehler nicht erkannt werden.
Folgendes Beispiel sollte eigentlich so aussehen:

wird aber vom Adobe Reader so gezeigt:

Es muss unbedingt der aktuelle Adobe Reader Vs. 7 verwendet werden. Ältere Versionen des Acrobat Reader haben keine Überdruckenvorschau. Im Adobe Reader 7 ist es über die Voreinstellungen möglich, die Überdruckenvorschau zu aktivieren:
Von Peter am 19.02 um 17:35 Uhr. Kategorie: Adobe-Reader | Soft-Proof
Hallo,
die Anzeige von Objekten mit dem Überdruckmodus klappt bei uns.
Leider kann ich dann die PDF nicht so drucken, wie sie angezeigt wird.
Gibt es noch eine Option, damit die PDF wie angezeigt gedruckt wird?
Vielen Dank.
MfG BartSimpson007
Die Ursache des Problems liegt nicht in Acrobat bzw. dem Reader selbst sondern im PostScript-Interpreter des Druckers. Wenn der Drucker die Überdrucken-Informationen richtig interpretiert, so wird der Ausdruck stimmen: sprich, die überdruckenden Elemente werden überdrucken, egal was der Monitor anzeigt. Wenn der Interpreter des Druckers das aber nicht kann (zum Beispiel weil seine PostScript-Version zu niedrig ist), dann muss das druckende Programm den Interpreter zumindest hinsichtlich des Überdruckens übergehen.
In Acrobat selbst ist das möglich über den erweiterten Druckdialog (Taste »Weitere Optionen«). Dort kann unter »Ausgabe« die Option »Überdruck simulieren« angekreuzt werden. Dann rechnet Acrobat selbst die überdruckenden Objekte zusammen und schickt diese neuen - jetzt nicht mehr überdruckenden Objekte - an den Drucker.
Im Adobe Reader gibt es diese Möglichkeit leider nicht. Es gibt aber die Möglichkeit, im erweiterten Druckdialog die Option »Als Bild drucken« zu aktivieren. Dann rechnet Adobe Reader die gesamte Datei in ein Bild um und sendet dieses Bild an den Drucker. Da es dabei keine Möglichkeit gibt, die Auflösung anzugeben, ist keine Ausgabe in hoher Qualität mehr möglich, aber die Darstellung der überdruckenden Elemente sollte danach stimmen.
Es bleibt im Reader aber ein Notbehelf.