Lisardo Multimedia GmbH
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Sie müssen ein fertiges PDF mit hochaufgelösten Bildern für das Internet aufbereiten und können nicht mehr auf die Originaldaten zugreifen. Die Datei soll möglichst klein werden, das heisst, die Auflösung der enthaltenen Bilder soll verringerert (reduziert) werden und die Kompression erhöht.
Während man früher dazu Plugins benötigte (zum Beispiel Quite a Box of Tricks oder Pitstop Professional) ist das seit Version 6 von Acrobat auch mit Bordmitteln möglich. Sie benötigen allerdings Acrobat Professional dazu.
Eine optimale Aufbereitung in ein Internet-PDF umfasst folgende Schritte:
Seit Version 7 verfügt Acrobat Professional über ein brauchbares Werkzeug für Farbkonvertierungen. Es ermöglicht nicht alle Konvertierungen, die in der Druckvorstufe anfallen (zum Beispiel kann es keine CMYK-CMYK-Konvertierungen), aber für diesen Zweck reicht es. Sie finden es im Menü Werkzeuge – Druckvorstufe – Farben konvertieren.
Damit werden alle Dokumentfarben in sRGB umgewandelt.
Wählen Sie im Menü Erweitert – PDF optimieren. Sie können hier ein PDF sowohl für die Druckvorstufe optimieren (zum Beispiel Transparenzen reduzieren oder Ebenen entfernen) als auch für das Internet. Bei Kompatablität wähle ich Acrobat 6 und höher, da Acrobat 6 Dateien effizienter komprimiert als Acrobat 5. Allerdings können diese Dateien nicht mehr zuverlässig mit Acrobat 5 betrachtet werden.
Die Bilder lassen wir auf 96 bis 108 ppi und auf niedrige JPEG2000-Qualität herunterrechnen:
Bei Gescannte Seiten, Schriften und Transparenz ändern wir nichts. Die Schriften bleiben somit im PDF erhalten und Transparenzen enthält ein Druckvorstufen-PDF eh nicht mehr. Bei Objekte löschen und Bereinigen habe ich noch einige Optionen geändert:
OK, damit sollte das fertige PDF klein genug werden.
Von Peter am 29.10 um 22:30 Uhr. Kategorie: PDF-Bearbeitung | Optimierung